Papa Francesco und die vierte Staffel

Buongiorno everybody! Man wollte mir das alles im Vorfeld als Italien verkaufen mit diesem Südtirol. Stimmte so halb. Ich fand es irgendwie in Summe mehr Tirol im Sinne von Anton als Italien im Sinne von handgemachte Lederschuhe. 
Nun gut, die Menschen sind überall auf Erden mitunter nett und ich habe es bislang noch in so ziemlich jeder Speisekarte geschafft, was Leckeres zum Essen zu finden. …wobei es schon paradox sein kann, bei 40 Grad Außentemperatur ebenfalls 40 Grad warme, süße Mehlspeisen zu mampfen. „Mampfen“ ist btw das einzige Tu-Wort, dass dieses Gesamtempfinden adäquat beschreibt.

Ich habe mir als Souvenir jedenfalls im Supermarkt so ne weiße Friedhofskerze im Plastikbecher gekauft, auf der der leibhaftige Papst als Paninistickergroßer Aufkleber draufgeklebt ist. Die wird jetzt immer angezündet, wenn Papa Francesco mal wieder irgendwas gut gemacht hat. Heute zB.

Was ich eigentlich sagen, bzw wozu ich einladen wollte, spielt in einem komplett anderen Setting. Ich war ja Anfang des Jahres im Norden bei Jens Böttcher und habe dort in arktischer Arscheskälte tolle Abenteuer erlebt. Und mich dabei filmen lassen. Von tollen Typen wie zB Boris Mahlau, der als Kind im allerersten Tatort mitgespielt hat! Wenn DAS nicht cool ist, weiß ich es auch nicht!

Wenn es euch also mal irgendwie zu heiß (kleiner Witz!), zu kalt oder einfach zu blöd werden sollte in diesen Tagen, seid dabei: Abfahrend vom Herborner (Haupt-)Bahnhof (gut zu erkennen, wie ich finde!) könnt ihr mich im Zug nach Hamburg begleiten, wo ich etwas außerhalb in einem verwunschenen, süßen Hotel den unfassbaren Jens Böttcher zum ersten Mal persönlich traf. Randnotiz: als ich lesend in der Hotellobby saß und ein nicht allzu großes, schwarzes Mäntelchen an mir vorbei wehte, das sein eigenes Kamerateam verloren hatte, musste ich laut „ACHDUSCHEISSE! DICHGIBTSJAWIRKLICH!“ schreien. Das Kamerateam fand sich wieder ein, ich lernte Karsten, Henry und Boris UND Boris‘ St.Pauli-Pullover kennen (beide kurz aber eindrucksvoll bei den Gesangsaufnahmen hinter meinem eigenen Kopf zu bestaunen). Lirumlarum, wir waren gerade erst ins Schwätzen geraten, da hieß es auch schon wieder, dass die Sendung im Kasten wäre und ohne viel Gedäh gingen wir zum musikalischen Teil über. Per Email verabredet waren eine leise, ruhige Version unseres Wunschtitels und zwar in der Jonny Cash-Tonart weil ich schätzte, dass die für Jens passen könnte. Na gut, man verabredet das Eine und dann kommt der Rock’n’Roll und alles wird so, wie es in der Wirklichkeit dann wird. Nachdem wir kurz den Text geklärt hatten (…the lamb is the light, obwohl the lamp das woooohl auch könnte), ging es los. Übrigens: der Grund, warum wir uns so verliebt in die Augen starren beim Singen ist dementsprechend der, dass wir das alles einfach noch nie gemacht hatten und kommunizieren mussten, damit das alles nicht im Chaos endet.

So, genug getratscht – ich freue mich von ganzem Herzen, in dieser Sendung mit meinem kleinen Sterbebuch zu Gast gewesen zu sein!!! Ihr dürft euch schonmal freuen: in der vierten Staffel (die ich quasi eröffnen darf!) werden noch ein paar ziemliche Granaten zu sehen sein. Konstantin Wecker zB. Wenn das keine coole Tiefsehtauchen-Season wird, weiß ich es also auch nicht…
Viel Spaß beim Gucken, ihr Lieben! 
Ich zünd jetzt die Papa Francesco-Lampe an!

Hier geht’s zur Sendung

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