Die schwäbische Alb des Internets

Ja, wo WAR ich denn die ganze Zeit?! Tote Hose hier im Blog – die schwäbische Alb des Internets oder was?! Ja, ich war mal echt still für meine Verhältnisse! Und jetzt bin ich wieder nicht mehr still (Überraschung! Nicht!) und verrate gernst, was ich eigentlich die ganze Zeit getrieben habe…

Ich habe Zumba gemacht, dass sich Gloria Estefan in der Bettie Ford-Klinik umdrehen würde.

Ich habe jeden Morgen Obstsalat gegessen und darf euch von meiner Darmflora ein herzliches „Shalom“ zurufen. (…bevor jemand fragt: Ja! Hab ich! Sechs Kilo, Bitches :-)!)

Ich habe Musik gehört. Adele zum Beispiel. Die kann ja mit ihrer Stimme Metall schneiden und einem auf eine Art und Weise wehtun, die einen betteln lässt, dass es nicht enden möge. Im nächsten Leben möchte ich gerne ihr Ex sein.

Ich habe geschwiegen. Bin noch immer damit beschäftigt zu erfassen, was ich im letzten Jahr getan habe. Wieviel ich von mir preisgegeben habe und wie es mir damit überhaupt geht.

Ich habe Freunde gesehen. Und wurde selbst gesehen. Gespiegelt. Gemocht. Erduldet. Und dadurch immer wieder geheilt und von meinen selbstgeholten Schrammen kuriert.

Ich hatte Zeit, Gefühle zu fühlen. Gute Gefühle und Wehmut. Lust und Angst und Zorn. Und ich konnte jedem von ihnen „Hallo“ sagen und sie alle mal zum Tee einladen. Apropos Tee: Ich habe tatsächlich mehr Tee als Alkohol getrunken in den letzten Monaten. Nicht weil ich krank war, sondern weil ich mich darum bemüht habe, immer nur das reinzutun, was auch gerade tatsächlich willkommen ist. Das sagt ja auch irgendwas aus.

Und was hab ich nun von diesem ganzen Eso-Gemache? Ich weiß es nicht genau – aber es ist was Gutes, das steht fest. Es ist etwas, das verwandt ist mit innerer Ruhe. Es pulsiert, aber ohne zu nerven. Dieses kleine neu gewonnene Etwas. Es ist eine Cousine des generell „Richtigen“ – irgendwas zwischen Absichtslosigkeit und Erfüllung. Das mache ich jetzt mal öfters. Ganz klar. Diese Adele-Tee-Obstsalat-Offline-Kur. Gute Sache.

Wohin jetzt mit mir und meiner Darmflora? Was geht? 2016 kommt mir noch ein bisschen gruselig um die Ecke – viele Unbekannte, viele Kurven auf dem Weg, um die ich noch nicht blicken kann. Aber ich lasse mal kommen. Kann sein, dass ich etwas weniger Zeit haben werde für all das hier. Möglich, dass dieses schwäbische Internet-Alb-Geschmäckle noch ein bisschen an dieser Domain kleben bleiben wird. Veränderung geht ja auch in Richtung weniger. Das ist mir beim Obstsalat-Schnibbeln wieder eingefallen.

Aber Ruhe hin, Baden-Württemberg her: Was ich bei aller Zen-Meisterinnen-Attitude nicht verschweigen KANN, weil ich einfach zu hibbelig bin ist, dass ich bald in den Zug nach Hamburg steige, um dort den leibhaftigen Jens Böttcher ENDLICH persönlich zu treffen. Ja! Wir werden reden, singen, filmen und wenn es nach mir geht, wird auch irgendwas zum Thema Fischbrötchen laufen da oben! Ich bin total gespannt und freue mich und werde nicht umhin können, meine Eindrücke mit euch zu teilen!

Also dann: komm mach, du 2016! Mach Veränderung! Mutig und kühn voran! Mach Begegnung und Bewegung und alles, was nun mal zum lebendig Sein dazu gehört! Ich trau mich! Denn wie schon meine Oma (Schwäbin!) mir zum Thema Veränderung weise in´s einst junge Leben sprach: „Kind, mach d´r Logge – sonschd bleibsch hogge!“

 

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